Mittwoch, 1. August 2018

02.08.2018 - Hässlich

Alkohol
Ein Politiker mit Winston Churchills Trinkgewohnheiten ist im herrschenden Wellness- und Wasserwahn kaum mehr vorstellbar. Berühmt geworden ist die Anekdote des Wortwechsels mit einer Dame, die ihm vorwarf, er sei betrunken. «Das stimmt», sagte er, «und Sie sind hässlich. Aber ich bin morgen nicht mehr betrunken.»

01.08.2018 - Militär

Keine Demokraten
Das Deutsche Reich hat den 2. Welt-Krieg verloren - das war konsequent. Stauffenberg war kein Demokrat - und die meisten seiner Attentäter auch nicht. Stauffenberg war zunächst ein Hitler-Bewunderer  und begeisterter Anhänger des Hitler-Kriegs. Das Hitler-Attentat auf war ein dilettantischer Coup. Konsequenz:  In einer Diktatur werden die Verräter gnadenlos erschossen ... oder hingerichtet. Anderes hätten die Attentäter auch nicht erwartet ... Politisch waren sie nur naiv ... Gottseidank war uns in Deutschland diese stauffenberg'sche Wehrmacht-Militär-Diktatur erspart ...

Dienstag, 31. Juli 2018

31.07.2018 - Snowden

Ich fordere den Friedensnobelpreis für Edward Snowden
"Nach fünf Jahren Asyl in Russland hat Edward Snowden keine Angst vor seinen Gastgebern. Mit scharfer Zunge teilt der US-Whistleblower aus gegen Präsident Wladimir Putin und dessen Führung. "Die russische Regierung ist in vielerlei Hinsicht korrupt", sagte der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Ende Juni der "Süddeutschen Zeitung". Damals stand Putin gerade als Gastgeber der Fußball-WM im Rampenlicht, an deren Glanz nichts kratzen sollte. Snowden fuhr die Krallen aus: "Die Russen sind warmherzig, sie sind klug. Ihre Regierung ist das Problem, nicht das Volk." 
Fünf Jahre ist es her, dass der damals von den USA meistgesuchte Mensch nach einer Hollywood-reifen Flucht Asyl in Russland bekam. 2013 hatte Snowden Journalisten im großen Stil vertrauliche Dokumente über massive Abhörpraktiken des US-Geheimdienstes NSA und anderer Dienste zugespielt. Seine Enthüllungen wirken bis heute nach. Der Dokumentarfilm "Citizenfour" (2014) darüber wurde mit einem Oscar prämiert. Gegner sehen in Snowden einen Verräter, Anhänger wünschen ihm den Friedensnobelpreis.
Zunächst floh Snowden von Hawaii nach Hongkong, dann flog er weiter nach Moskau. Eigentlich wollte er in der russischen Hauptstadt nur umsteigen. Doch die USA hatten seinen Pass in der Zwischenzeit für ungültig erklärt. Plötzlich saß Snowden fest - im Transitbereich des Flughafens Scheremetjewo. Medien nannten ihn das "Phantom von Moskau", kaum einer bekam ihn in den gut sechs Wochen zu Gesicht. In zahlreichen Ländern ersuchte er um Schutz, auch in Deutschland. Am 1. August 2013 gewährte ihm Russland Asyl. Es gilt noch bis 2020." (STERN)

30.07.2018 - Rasse

Linker Rassismus
"Das Ziel derjenigen, die den „weißen Männern“ den Mund verbieten wollen, ist klar: Sie wollen anderslautende Meinungen aus der Debatte ausschließen. Nicht mit der Kraft des besseren Arguments, sondern mit der Keule der falschen Identität.
Die Auswirkungen auf die Debatte sind verheerend. Der linken Logik folgend ist das Argument eines „weißen Mannes“ ganz von selbst rassistisch, während der Rassismus-Vorwurf des türkischstämmigen Mesut Özil ganz von selbst stimmen muss – alleine aufgrund der jeweiligen, vereinfacht zusammengefassten Identitäten.
Dabei führen ausgerechnet diejenigen das Geschlecht und die Hautfarbe ihrer politischen Gegner ins Feld, die sich sonst am lautesten gegen Rassismus und Sexismus empören.
Mit ihrer spöttischen Feindseligkeit gegenüber „weißen Männern“ schließen die Linken ganze Bevölkerungsgruppen von gesamtgesellschaftlichen Debatten aus und treiben sie in die Arme der Rechtspopulisten.
Denen bleibt nichts weiter zu tun, als die Ausgeschlossenen aufzunehmen, ihre Stimme für gültig zu erklären. Wenn die Rechten dann Wahlsieg nach Wahlsieg feiern, suchen die Linken die Schuld daran wieder – selbstverständlich – beim „weißen Mann“." (BILD)

29.07.2018 - Unverständlich

Die Alten und die Jungen

Theodor Fontane

"Unverständlich sind uns die Jungen",
wird von den Alten beständig gesungen;
meinerseits möchte‘ ich’s damit halten:
"Unverständlich sind mir die Alten."
Dieses Am-Ruder-bleiben-Wollen
In allen Stücken und allen Rollen,
dieses Sich-unentbehrlich-Vermeinen
samt ihrer "Augen stillem Weinen",
als wäre der Welt ein Weh getan –
ach, ich kann es nicht verstahn.
Ob unsere Jungen, in ihrem Erdreisten,
wirklich was Besseres schaffen und leisten,
ob dem Parnasse sie näher gekommen
oder bloß einen Maulwurfshügel erklommen,
ob sie mit anderen Neusittenverfechtern,
die Menschheit bessern oder verschlechtern,
ob sie Frieden sä’n oder Sturm entfachen,
ob sie Himmel oder Hölle machen –
eins läßt sie stehn auf siegreichem Grunde:
sie haben den Tag, sie haben die Stunde;
der Mohr kann gehen, neu Spiel hebt an,
sie beherrschen die Szene, sie sind dran.

28.07.2018 - Karton

Der Karton Roth
Vernünftige Journalisten haben in einer Zeit - als es Facebook und anderes noch nicht gab - auch hässliche Briefe bekommen, auch böse Drohungen und brutale Morddrohungen  ... oder Scheisse in Päckchen bekommen ... was haben wir damit gemacht? Veröffentlicht? Nein, wahrlich. In einen großen Karton geworfen und Besuchern der Redaktion  als Mittel der anonymem Demokratie demonstriert —- und am Endes des Jahres verbrannt ... die hysterische Claudia Roth ist sehr naiv und bösartig - wie ihre Kleider sind - typisch grünsozialistisch - und sehr grünpädagogisch (einst grünes Denken: „Sex mit Kindern und Erwachsene“ ist OK) und dumm ...

27.07.2018 - Auseinandersetzung

Rhetorik
Das Untertanendenken habe Sprachkraft zerstört. Der gute Deutsche rühmt die Tat und verachtet die freie Rede. Kein Wunder, dass die rhetorisch unterbelichtete Zivilgesellschaft anfällig wurde für faschistische und kommunistische Propaganda. Die dem rhetorischen Diskurs entwöhnte, entpolitisierte „Mitte“ sieht heute entsetzt, wie Rhetorik in der politischen Auseinandersetzung plötzlich ein neues Gewicht bekommt.

31.12.2018 - Mäuseloch

Schämen Pech gehabt ... Sie wollten alle den Top-Journalisten aus dem SPIEGEL loben und ver-preisen. ... "Nach BILD-Recherchen kassiert...