Frauen als Judas-Frauen
Helga Schubert hatte einst ein Buch mit dem Titel "Judas Frauen - Zehn Fallgeschichten weiblicher Denunziation im Dritten Reich" geschieben ... So schlicht denunziert der deutsche und linke Komiker B. nicht ...
"Jan Böhmermann will jetzt Politiker sein. Er hat sich vorgenommen, das Internet in einen Platz zu verwandeln, in dem Liebe und Vernunft regieren. Das habe ich nicht erfunden, um ihn lächerlich zu machen, das hat er selbst so gesagt.
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Bislang kannte man Jan Böhmermann als Spaßmacher bei der Late-Night-Show "Neo Magazin Royale", die im Schnitt zwei Prozent der Zuschauer, die zu diesem Zeitpunkt noch vor dem Fernsehapparat sitzen, auf ZDFneo verfolgen. Weil er im deutschen Feuilleton so viele Fans besitzt wie kein anderer TV-Komödiant, gilt er auch ohne Quote als der heimliche Gigant der deutschen Fernsehunterhaltung.
Die Wirklichkeit zu kommentieren, reicht Böhmermann nicht mehr, er will sie gestalten. Ach, was sage ich, "gestalten": Er will sie transformieren. Deshalb hat er gleich eine "Bürgerrechtsbewegung" ins Leben gerufen. Andere Bürgerbewegungen kämpfen gegen die Einschränkungen von Freiheitsrechten und für die Stärkung der Demokratie. Die erste Tat der Böhmermann-Bewegung war das Erstellen von Listen zur Markierung von Leuten, die politisch verdächtig sind. ..."
Mittwoch, 16. Mai 2018
Dienstag, 15. Mai 2018
15.05.2018 - Kirche
Neue Kirche
Der SPIEGEL ist keine Journalisten-Blatt, nein, der SPIEGEL ist eine neue Kirche in Deutschland: "Christian Lindner ist ein höchst begabter Politiker. Er steht in den Startlöchern. Wenn diese Große Koalition am Ende ist, in vier, drei, zwei, einem Jahr, dann steht er bereit, seinen Teil der Macht zu übernehmen. Lindner ist kein destruktiver Rechtspopulist, kein besoffener Kleinstbürger, kein Leistungsträger einer sich im kriegsähnlichen Landtagswahlkampf befindlichen Regionalpartei, der wie von Sinnen versucht, der AfD Stimmen abzuringen. Wir reden hier auch nicht von Alexander Dobrindt.
Nein, Christian Lindner ist Gegenwart und Zukunft der Freien Demokraten, der tragenden Kraft des Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland seit 1948. Und das ist der einzige Grund, sich überhaupt mit seinem Geschwätz auseinanderzusetzen...."
Der SPIEGEL ist keine Journalisten-Blatt, nein, der SPIEGEL ist eine neue Kirche in Deutschland: "Christian Lindner ist ein höchst begabter Politiker. Er steht in den Startlöchern. Wenn diese Große Koalition am Ende ist, in vier, drei, zwei, einem Jahr, dann steht er bereit, seinen Teil der Macht zu übernehmen. Lindner ist kein destruktiver Rechtspopulist, kein besoffener Kleinstbürger, kein Leistungsträger einer sich im kriegsähnlichen Landtagswahlkampf befindlichen Regionalpartei, der wie von Sinnen versucht, der AfD Stimmen abzuringen. Wir reden hier auch nicht von Alexander Dobrindt.
Nein, Christian Lindner ist Gegenwart und Zukunft der Freien Demokraten, der tragenden Kraft des Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland seit 1948. Und das ist der einzige Grund, sich überhaupt mit seinem Geschwätz auseinanderzusetzen...."
Montag, 14. Mai 2018
14.05.2018 - Call me ...
DIE ZEIT, 01. März 2018
Zusammengerollt auf einer Couch liegt Elio im Schoß seiner Eltern. Die Mutter liest eine französische Romanze aus dem 16. Jahrhundert vor. "Ist es besser zu sprechen oder zu sterben?", zitiert sie den Ritter Amadour, der sich nicht dazu durchringen kann, einer Prinzessin seine Zuneigung zu gestehen.
Dieses Gefühl von Zögern und Überschwänglichkeit zeichnet junge Liebe aus, und der italienische Filmemacher Luca Guadagnino fängt es in seiner vollendeten Literaturverfilmung Call Me By Your Name ganz wunderbar ein.
Elio ist verliebt. Und er beschließt, dass er reden muss.
(...)
Das eigene Herz hat keine andere Wahl als anzuschwellen und zu staunen. Und was antwortete die Prinzessin ihrem sehnsüchtigen Ritter?
"Ich rate allen meinen Freunden, ohne Scheu zu sprechen; Worte können immer wiedergutgemacht werden. Das Leben aber, wenn einmal gelebt, ist für immer verloren."
Sonntag, 13. Mai 2018
Samstag, 12. Mai 2018
Donnerstag, 10. Mai 2018
11.05.2018 - Call me
Call me in
my name
Zitat aus
dem Film …
Die Mutter liest eine französische Romanze aus dem 16. Jahrhundert vor.
"Ist es besser zu sprechen oder zu sterben?", zitiert sie den Ritter Amadour, der sich nicht dazu durchringen kann, einer Prinzessin seine Zuneigung zu gestehen. …
Die Mutter liest eine französische Romanze aus dem 16. Jahrhundert vor.
"Ist es besser zu sprechen oder zu sterben?", zitiert sie den Ritter Amadour, der sich nicht dazu durchringen kann, einer Prinzessin seine Zuneigung zu gestehen. …
… Das eigene
Herz hat keine andere Wahl als anzuschwellen und zu staunen. Und was antwortete
die Prinzessin ihrem sehnsüchtigen Ritter?
"Ich rate allen meinen Freunden, ohne Scheu zu sprechen; Worte können immer wiedergutgemacht werden. Das Leben aber, wenn einmal gelebt, ist für immer verloren."
"Ich rate allen meinen Freunden, ohne Scheu zu sprechen; Worte können immer wiedergutgemacht werden. Das Leben aber, wenn einmal gelebt, ist für immer verloren."
10.05.2018 - Abschieden
Abschiebe-Industrie in Deutschland
"Man sollte diese Zahlen im Kopf haben, wenn man über die Asylindustrie redet. Am Wochenende hat Alexander Dobrindt in der "Bild am Sonntag" seinen Unmut darüber geäußert, dass eine "Anti-Abschiebe-Industrie" die Bemühungen des Rechtsstaats sabotiere, auch solche Leute abzuschieben, die durch ihr Verhalten allen Grund geboten hätten, sie so schnell wie möglich außer Landes zu schaffen. Vor allem beim sozialdemokratischen Koalitionspartner hat der Landesgruppenchef der CSU damit für Aufregung gesorgt.
Warum die Empörung, habe ich mich gefragt? Weil Dobrindt einen Missstand benennt, von dem alle, die sich auskennen, wissen, dass er existiert? Die SPD hat ein seltsames Talent entwickelt, auf dem falschen Fuß Hurra zu schreien, muss man sagen. Die Mehrheit der SPD-Anhänger steht in der Sache mit Sicherheit eher bei Dobrindt als bei den eigenen Anführern.
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Man dürfe sich nicht beklagen, wenn Menschen den geltenden Rechtsweg nutzen, heißt es. Klingt einleuchtend, geht aber an der Sache vorbei. Erstens kennt auch das Recht Trampelpfade, die, wenn sie als Bundesstraße genutzt werden, die rechtsstaatliche Absicht ins Gegenteil verkehren. Nur weil etwas legal ist, muss es noch nicht erwünscht sein. Wäre es anders, könnten wir uns jede Diskussion über Steuerschlupflöcher ersparen." (SPIEGEL)
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