Grausamkeiten
Bei politischen Perversionen (zwei menschenverachtende Diktaturen erschaffen, tödliche KZs bauen und betreiben, eine Mauer um eine Millionenstadt in Tagen zu errichten) sind die Deutschen einfach einsame Spitze ... auch von der Völkerwanderung bis heute ...
Dienstag, 14. August 2018
Montag, 13. August 2018
13.08.2018 - Judäa
Antisemitismus
Die Kaiser Vespasian und später Kaiser Hadrian (70 und 135 n. Chr.) haben ihre jüdischen Kiege geführt, wegen jüdischer Terrorangriffen auf römische Soldaten und Aufständen gegen die Obrigkeit ... beim letzten Krieg wurden von den römischen Soldaten rund 500.000 Juden getötet, wurde Jerusalem völlig zerstört ... wurde die gesamte jüdische Elite massakriert …. Die restlichen Juden wurden aus Judäa / Palästina vertrieben … ins gesamte römische Reich. Dort und im christlichen Erstarken im römischen Reich sind gewisse Gründe des europäischen Judenhass zu finden …
Die Kaiser Vespasian und später Kaiser Hadrian (70 und 135 n. Chr.) haben ihre jüdischen Kiege geführt, wegen jüdischer Terrorangriffen auf römische Soldaten und Aufständen gegen die Obrigkeit ... beim letzten Krieg wurden von den römischen Soldaten rund 500.000 Juden getötet, wurde Jerusalem völlig zerstört ... wurde die gesamte jüdische Elite massakriert …. Die restlichen Juden wurden aus Judäa / Palästina vertrieben … ins gesamte römische Reich. Dort und im christlichen Erstarken im römischen Reich sind gewisse Gründe des europäischen Judenhass zu finden …
Samstag, 11. August 2018
12.08.2018 - Zille
Mit Wohnung töten
„Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer."
Heinrich Zille
„Zille dokumentierte das Unfertige und den Verfall. Auf seinen Fotos erkennt man bröckelnde Hausfassaden, Hinterhöfe, schmutzige Gassen und ein Beerdigungsinstitut mit dem beziehungsreichen Namen Thanatos - wie der Gott des Todes in der griechischen Mythologie. Im Gegensatz zu seinen gezeichneten Wimmelbildern ist auf manchen Fotos kein Mensch zu sehen.
Um die Jahrhundertwende hatte Berlin, die Vororte nicht eingerechnet, bereits um die 1,9 Millionen Einwohner. Laut einer Untersuchung von 1903 gab es dort mehr Mietskasernen als in anderen Städten der Welt. Von etwa einer Million Wohnungen hatten etwa 400.000 nur ein und weitere 300.000 zwei Zimmer. Große Familien drängten sich auf knappstem Raum. "Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt", fiel Zille dazu ein.“ (SPIEGEL)
„Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer."
Heinrich Zille
„Zille dokumentierte das Unfertige und den Verfall. Auf seinen Fotos erkennt man bröckelnde Hausfassaden, Hinterhöfe, schmutzige Gassen und ein Beerdigungsinstitut mit dem beziehungsreichen Namen Thanatos - wie der Gott des Todes in der griechischen Mythologie. Im Gegensatz zu seinen gezeichneten Wimmelbildern ist auf manchen Fotos kein Mensch zu sehen.
Um die Jahrhundertwende hatte Berlin, die Vororte nicht eingerechnet, bereits um die 1,9 Millionen Einwohner. Laut einer Untersuchung von 1903 gab es dort mehr Mietskasernen als in anderen Städten der Welt. Von etwa einer Million Wohnungen hatten etwa 400.000 nur ein und weitere 300.000 zwei Zimmer. Große Familien drängten sich auf knappstem Raum. "Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genauso töten wie mit einer Axt", fiel Zille dazu ein.“ (SPIEGEL)
Freitag, 10. August 2018
11.08.2018 - Schreiben
Propaganda?
„Comment is free, but facts are sacred“, schrieb der Journalist und Herausgeber des „Manchester Guardian“, Charles Prestwich Scott, 1921 in einem Essay über den Journalismus, der in Zeiten von „Fake News“ aktueller ist denn je. Man möge die Meinung getrennt von der Darstellung der Fakten halten, soll das heißen und bedeuten, dass freie Meinungsbildung nur dann funktioniert, wenn Fakten nicht verschwiegen, verbogen oder erfunden werden. Alles andere ist Propaganda.
Michael Hanfeld
Allein das bürgt aber noch nicht für eine kultivierte Debattenkultur, in der Meinung und Gegenmeinung gelten, Pro und Kontra gesprochen und zur Sache argumentiert wird. Man kann auch einfach losbrüllen, ohne nachzudenken – auf der Straße wie im Netz ..." (FAZ)
„Comment is free, but facts are sacred“, schrieb der Journalist und Herausgeber des „Manchester Guardian“, Charles Prestwich Scott, 1921 in einem Essay über den Journalismus, der in Zeiten von „Fake News“ aktueller ist denn je. Man möge die Meinung getrennt von der Darstellung der Fakten halten, soll das heißen und bedeuten, dass freie Meinungsbildung nur dann funktioniert, wenn Fakten nicht verschwiegen, verbogen oder erfunden werden. Alles andere ist Propaganda.
Michael Hanfeld
Allein das bürgt aber noch nicht für eine kultivierte Debattenkultur, in der Meinung und Gegenmeinung gelten, Pro und Kontra gesprochen und zur Sache argumentiert wird. Man kann auch einfach losbrüllen, ohne nachzudenken – auf der Straße wie im Netz ..." (FAZ)
10.08.2018 - Wetter
Wein im Norden
"Wer das Wort Hochsommer mit Behagen ausspricht, muss aufpassen. Es besteht der dringende Verdacht, ein Klimaleugner zu sein. Auch wenn er sich bei weitem angenehmer anhört, ist der Ausruf „Herrlich, dieser Sommer!“ ungefähr so verwerflich wie „Merkel muss weg!“
Wer endgültig für unzurechnungsfähig gehalten werden will, weist darauf hin, dass im Mittelalter die Temperaturen annähernd so hoch waren wie heute – ohne Industrie, ohne Verbrennungsmotoren. Einfach nur der Sonnenaktivität wegen. Das Klima erlaubte Weinbau überall in Europa, selbst in Skandinavien. Die Kleine Eiszeit ließ im fünfzehnten Jahrhundert die Durchschnittstemperatur in Mitteleuropa sinken. Hunderttauende von Kleinbauern verelendeten, wurden vertrieben und verdrängt. Aber die Not führte, wie so oft in der Wirtschaftsgeschichte, zu Umstrukturierung und Innovationen. Es gab bald weniger Bauern, aber größere, die für einen größeren Markt produzieren. In den Hungerjahren der kleinen Eiszeit wuchs auch der internationale Handel mit Getreide, um Ernteausfälle zu kompensieren. Neue Getreidesorten, Kartoffeln, verbesserte Viehzucht, Düngung machte die Landwirtschaft intensiver und effizienter. ... " (Tichyseinblick)
"Wer das Wort Hochsommer mit Behagen ausspricht, muss aufpassen. Es besteht der dringende Verdacht, ein Klimaleugner zu sein. Auch wenn er sich bei weitem angenehmer anhört, ist der Ausruf „Herrlich, dieser Sommer!“ ungefähr so verwerflich wie „Merkel muss weg!“
Wer endgültig für unzurechnungsfähig gehalten werden will, weist darauf hin, dass im Mittelalter die Temperaturen annähernd so hoch waren wie heute – ohne Industrie, ohne Verbrennungsmotoren. Einfach nur der Sonnenaktivität wegen. Das Klima erlaubte Weinbau überall in Europa, selbst in Skandinavien. Die Kleine Eiszeit ließ im fünfzehnten Jahrhundert die Durchschnittstemperatur in Mitteleuropa sinken. Hunderttauende von Kleinbauern verelendeten, wurden vertrieben und verdrängt. Aber die Not führte, wie so oft in der Wirtschaftsgeschichte, zu Umstrukturierung und Innovationen. Es gab bald weniger Bauern, aber größere, die für einen größeren Markt produzieren. In den Hungerjahren der kleinen Eiszeit wuchs auch der internationale Handel mit Getreide, um Ernteausfälle zu kompensieren. Neue Getreidesorten, Kartoffeln, verbesserte Viehzucht, Düngung machte die Landwirtschaft intensiver und effizienter. ... " (Tichyseinblick)
Donnerstag, 9. August 2018
09.08.2018 - Kaffee
Ruinieren
" ... Ich traue mir zu, Ironie und Satire von Ernstgemeintem unterscheiden zu können. Wenn ein Journalist ein "Pro und Kontra" in der "Zeit" zur Seenotrettung im Mittelmeer zum Anlass nimmt, eine Umfrage zu präsentieren, in der gefragt wird, ob man auf "Zeit"-Redakteure schießen solle, kann ich den satirischen Ansatz erkennen. Wenn der Journalist dazu aufruft, der Redakteurin, deren Meinung er nicht teilt, brühenden Kaffee ins Gesicht zu schütten, halte ich das für die Gewaltfantasie eines Mannes, die unter anderen politischen Vorzeichen nicht betretenes Schweigen, sondern eine Kündigung zur Folge hätte.
Es gibt viele Wege, Vertrauen zu ruinieren. Ein Weg ist, bei sich oder politisch Nahestehenden zu entschuldigen, was man bei anderen als verwerflich geißelt." (SPIEGEL)
" ... Ich traue mir zu, Ironie und Satire von Ernstgemeintem unterscheiden zu können. Wenn ein Journalist ein "Pro und Kontra" in der "Zeit" zur Seenotrettung im Mittelmeer zum Anlass nimmt, eine Umfrage zu präsentieren, in der gefragt wird, ob man auf "Zeit"-Redakteure schießen solle, kann ich den satirischen Ansatz erkennen. Wenn der Journalist dazu aufruft, der Redakteurin, deren Meinung er nicht teilt, brühenden Kaffee ins Gesicht zu schütten, halte ich das für die Gewaltfantasie eines Mannes, die unter anderen politischen Vorzeichen nicht betretenes Schweigen, sondern eine Kündigung zur Folge hätte.
Es gibt viele Wege, Vertrauen zu ruinieren. Ein Weg ist, bei sich oder politisch Nahestehenden zu entschuldigen, was man bei anderen als verwerflich geißelt." (SPIEGEL)
Mittwoch, 8. August 2018
08.08.2018 - Reichlich
"Wer seinen Gegenstand nicht beherrscht, der macht von Komparativen und Superlativen reichlich Gebrauch."
Ernst Jünger
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