Samstag, 8. Dezember 2018

07.12.2018 - 100 Tage

Florian David Fitz
Nackt im Loft, nackt im Treppenhaus, nackt im Berliner Schneegestöber. Wozu die beiden gern vulgäre Sprüche reißen. Der eine sieht sich „kurz vorm Elfmeter“ und macht „die Braut heut noch klar“, der andere findet, dass sein Penis aussieht „wie eine Python mit Rollkragenpullover“. Wow. Schweighöfer ist 37, Fitz 44, man mag’s nicht glauben. ... Aber ... Aber ...
Der Plot ist dünn. Toni und Paul, eigentlich schon Multimillionäre, schließen während der triumphalem Betriebsfeier eine Wette ab: Gewinner wird sein, wer 100 Tage auf alles verzichtet, was er besitzt. Beziehungsweise damit zurechtkommt, sich pro Tag nur ein Stück aus dem Lager zurückholen zu dürfen. Deshalb die Nacktheit. Deshalb das Schneegestöber. Im Sommer wäre der schlechte Kinospaß noch schlechter.
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Ist das witzig? Kaum. Hat das eine philosophische Seite? (Frage: „Wenn alle meine Sachen weg sind – was bleibt dann noch von mir?“) Vielleicht. Aber die Antworten sind es nicht. Konsumkritik? Wenn ja, dann ist sie in der Selbstdarstellerei untergegangen. Warner Bros. Pictures Germany bringt Fitz’ Film in einer Zeit ins Kino, in der der Einzelhandel um die 100 Milliarden Euro umsetzt. Wenn so Kapitalismuskritiker aussehen, dann Halleluja.
Schweighöfer und Fitz sind beste, wenn nicht allerbeste Freunde. Das mag beim Drehen nett sein, dem Film tut es nicht gut. Es hat schon ihrem gemeinsamen Film „Der geilste Tag“ nicht gutgetan. Es fehlt(e) dem Regisseur Fitz an Distanz, es fehlt(e) ihm und seinem Kumpel Schweighöfer an Selbstkritik. Entsprechend nackt und flach war und ist das Ergebnis. (DIE WELT)

Donnerstag, 6. Dezember 2018

06.12.2018 - Astrid

Offensichtlich
Astrid Lindgren, meine Lieblingsschriftstellerin - seit ich denken kann. Sie war nicht nur klug, sie war ein politisch-denkender Mensch ...
DIE ZEIT: "Wie bei manchen ihrer Landsleute, ist ihr Urteil über die Aggressoren ambivalent. Einerseits schreibt sie im Mai 1940: "Deutschland gleicht einem Untier, das regelmäßig aus seiner Höhle kommt, um sich über ein neues Opfer zu werfen. Es kann etwas nicht stimmen mit einem Volk, das alle 20 Jahre die ganze Menschheit gegen sich hat." Einen Monat später spricht sie jedoch aus, was viele Schweden denken: "Das Schlimmste ist, dass man sich kaum Deutschlands Niederlage wünschen kann. (…)
Ein schwaches Deutschland kann für uns im Norden nur eines bedeuten – dass wir die Beute Russlands werden. Und ich glaube, ich sage lieber mein ganzes Leben lang ›Heil Hitler‹, als die Russen hier zu haben. (...)
Das Tagebuch ist auch ein Beitrag zu einer schwedischen Debatte: Was konnte man vom hohen Norden aus über die Verfolgung und die Vernichtung der Juden wissen? Astrid Lindgren jedenfalls schreibt am 23. November 1940, dass sie niemals an ein Regime glauben könne, "das die Konzentrationslager in Oranienburg und Buchenwald geschaffen hat, das die Pogrome 1938 zugelassen und unterstützt hat und das ein norwegisches Mädchen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, weil es ein Bild vom Führer zerrissen hat." Wenige Monate später hat sie aus einem Brief, den sie als Postzensorin las, erfahren, dass Juden aus Deutschland nach Polen deportiert werden. "Es ist offensichtlich Hitlers Absicht, Polen zu einem einzigen großen Ghetto zu machen, wo die beklagenswerten Juden in Hunger und Schmutz sterben." Astrid Lindgren schneidet ein Bild aus der Zeitung aus, das zeigt, dass Juden in Krakau nicht in den gleichen Abteilen Straßenbahn fahren dürfen wie Deutsche, und ein Foto der Mauer in Lublin, die das Ghetto vom Rest der Stadt trennt. ..."

Mittwoch, 5. Dezember 2018

05.12.2018 - Kloake

Berlin war immer Kloake
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fühlt sich nach eigenen Angaben in Berlin schwer verunsichert. „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: ‚Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands’“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seiner Ansicht nach klappt einfach gar nichts in dieser Stadt. „Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“  In seiner Stadt sei es schön, und er wolle dieses „Idyll“ gerne bewahren, so Palmer in dem Interview, das unter anderem in der „Berliner Morgenpost“ zu lesen ist. ... Wahrlich, wahrlich, wahrlich ... aber Berlin war immer schon eine stinkende Sumpfblume - unter den Preußen, beim Kaiser, in der Zeit der Weimarer Republik, unter den Nazis, den Kommunisten bzw. in der "Freien Stadt" - und heute ... bei den Roten an der Spree in der DDR2.0 ...

Dienstag, 4. Dezember 2018

04.12.2018 - Klappt nix

Sumpfblumen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) fühlt sich nach eigenen Angaben in Berlin schwer verunsichert. „Wenn ich dort ankomme, denke ich immer: ‚Vorsicht, Sie verlassen den funktionierenden Teil Deutschlands’“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seiner Ansicht nach klappt einfach gar nichts in dieser Stadt. „Ich komme mit dieser Mischung aus Kriminalität, Drogenhandel und bitterer Armut auf der Straße als spießbürgerliche baden-württembergische Grünen-Pflanze schlicht nicht klar. Ich will diese Verhältnisse in Tübingen nicht.“  In seiner Stadt sei es schön, und er wolle dieses „Idyll“ gerne bewahren, so Palmer in dem Interview, das unter anderem in der „Berliner Morgenpost“ zu lesen ist. ... Wahrlich, wahrlich, wahrlich ... aber Berlin war immer schon eine stinkende Sumpfblume - unter den Preußen, beim Kaiser, in der Zeit der Weimarer Republik, unter den Nazis, den Kommunisten bzw. in der "Freien Stadt" - und heute ... bei den Roten an der Spree in der DDR2.0 ...

Montag, 3. Dezember 2018

03.12.2018 - Wege

Endlich ...
„Die Wege des Herrn“ ... arte-Miniserie ... Ich habe alle zehn Teile mir angeschaut: Ein Schuss Ingmar Bergman, ein wenig protestantischer und dänischer Porno, eine große Entschuldigung für den Martin-Luther-Hass auf den Islam bzw. die Türken ... schließlich die filmische Erlösung: vernünftige Protestanten werden in Gnade Muslime werden ... endlich ... Der Christen-Hasser Adolf Hitler hatte ja so Recht in seinen „Gesprächen“: der christliche-germanische Karl Martell hätte die Schlacht von Tours und Poitiers im Oktober 732 n. Chr. verlieren sollen, meint Hitler, damit alle Germanen später muslimisch und somit brutale und grausame Krieger werden können ... schade, fand der „Führer“und seine Krieger-Fan. Endlich eine hässlich-schöne arte-Serie für verzweifelte (und wie immer modische) Protestanten, die Muslime werden können ... und eine schöne TV-Serie für alle Muslime in Europa. Endlich ...

Sonntag, 2. Dezember 2018

02.12.2018 - Toleranz

Dorfpfarrer
Bei den Griechen, den Römern gab es Schwule eigentlich normal - das wissen wir ...aber als die Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde, war es vorbei mit dieser Toleranz ...
Die barbarischen Germanen entsorgten / töteten ihre Schwulen im Moor, halt recht barbarisch, inhuman, brutal - wir später die Nazis, germanisch Tradition...
Und die katholische Kirche entsorgten ihre Schwule ab 1.000 n. Chr. als Priester - oder, wenn das nicht klappte, auf dem Scheiterhaufen ...
Als Priester - entsorgen wie einst die Römer auch - Nutten als Priesterinnen, etc.
Dieser Papst namens Franziskus ist nicht von dieser Welt - halt ein schlichter Dorfpfarrer aus Argentien, sprich aus der Dritten Welt, mit ihren wirren Ansichten ...Toleranz

Samstag, 1. Dezember 2018

01.12.2018 - Religion?

Verbrechen bei Religionen
Ein grauenvolles Verbrechen: Die Beschneidung vom weiblichen und männlichen Genital ist inhuman. Die Genitalverstümmelung wird vor allem weltweit bei Juden (Heutzutage bei Männern) und Muslimen (bei weiblichen und männlichen Menschen) vorgenommen. Beim antiken Rom wurde die männliche und weibliche Beschneidung verachtet - und bestraft - laut Rom nur von Barbaren getätigt ...
Heute ... Weibliche Beschneidung ist vor allem in Afrika, in Russland besonders in Dagestan im Nordkaukasus verbreitet. Zumal in dagestanischen Dörfern gilt sie als obligatorisches Ritual, ohne das ein Mädchen nicht zur „Muslimin“ wird.
Der russische Mufti für den Nordkaukasus, Ismail Berdiew, glaubt, es wäre gut, alle Frauen zu beschneiden, damit es weniger Unzucht und „sex appeal“ in der Welt gebe.
Bei den Protestanten in den USA war in der viktorianische Zeiten (19 Jahrhundert) es vielfach üblich, männliche und weibliche Jungendliche zu beschneiden ... ein Grund... Onanieren zu verhindern...
Gesetz sollte werden - wenn ein Mensch sich genital aus religiösen Gründen beschneiden lassen will (von Ärzten): dann sollte er/sie es an sich geschehen lassen, wenn sie 16 Jahre alt sind ...
Bei Phimose beim männlichen Genital ist natürlich eine Beschneidung medizinisch notwendig.

31.12.2018 - Mäuseloch

Schämen Pech gehabt ... Sie wollten alle den Top-Journalisten aus dem SPIEGEL loben und ver-preisen. ... "Nach BILD-Recherchen kassiert...