Samstag, 3. Februar 2018

03.02.2018 - Kostum

Schweigekartell der Puritaner im feministischen Kostüm
Diesen Typus repräsentiert die Netzaktivistin Anne Wizorek, die vor fünf Jahren den #Aufschrei erfand. Es ist ein Feminismus, der sich vor allem durch die völlige Entgrenzung von Begriffen auszeichnet. So spricht Frau Wizorek gerne von „sexualisierter Gewalt.“ Nur kann darunter halt alles gemeint sein, von der Belästigung bis zur Vergewaltigung. Wobei Frau Flaßpöhler feststellt, dass sie noch keine sexualisierte Gewalt erlebt hatte, Belästigung allerdings schon. Und sie machte zugleich die Ambivalenz der Erotik deutlich, wo die Grenzen zwischen Verführung und Belästigung bisweilen schwer zu ziehen sind. Ansonsten bekommt die Erotik wirklich den Charme eines Aktenvorgangs. Das vermag aber wohl noch nicht einmal Juristen in Stimmung zu bringen.
Frau Wizorek sucht nach Eindeutigkeit, wo es Eindeutigkeit kaum geben kann. Aber da, wo sie angemessen wäre, sucht man sie bei ihr vergeblich. Etwa zwischen strafbaren Handlungen und kommunikativen Irritationen zu differenzieren. Insofern kann es nicht überraschen, wenn Kunstwerke in Vertretung ihres Schöpfers längst zum Gegenstand der Verdammung gemacht werden sollen. So hielt es Frau Wizorek für sinnvoll, den Schauspieler Kevin Spacey nachträglich aus Filme herauszuschneiden. So ein Verhalten müsste „Konsequenzen haben.“ Nun ist dessen Weltkarriere inklusive seines Leumundes in wenigen Wochen regelrecht pulverisiert worden. Aber jenseits dessen ist dieser Zeitgeist sogar bereit, historische Kunstwerke seinem strengen Reglement zu unterwerfen. So geschehen in der Manchester Art Gallery unter dem bemerkenswerten Motto: „Lasst uns dieser viktorianischen Phantasie entgegentreten!“ Warum man das noch mehr als hundert Jahre später machen muss, ist unklar.
Da fragt man sich wirklich, von welchen Dämonen die Initiatoren dieser Aktion besessen sein müssen. Oder droht uns bei Dieter Wedel Vergleichbares? Unter Umständen werden Wiederholungen seiner Filme bald mit den Worten eingeleitet, es beim Regisseur mit einem Unhold zu tun zu haben. Und während der Übertragung könnten Untertitel eingeblendet werden, um den Zuschauern die Möglichkeit zu geben, sich auf einem virtuellen Pranger zu verewigen. Bei Rainer Brüderle kam übrigens bis heute niemand auf die Idee, sich zu entschuldigen. In der Beziehung funktioniert das Schweigekartell der Puritaner im feministischen Kostüm tadellos. (siehe FAZ)

02.02.2018 - Frauen

Feminismus-Faschismus
Hysterische Menschen aus der viktorianischen Zeit sind  wieder unterwegs ... zunächst gegen Nackte in der Kunst (Großbritannien), dann der Verbot von Alkohol (USA, Skandinavien), dann die falsche Religion oder Rasse (im Europa unter deutschen Besatzung), die Partei hat immer Recht - sonst Gulag oder erschießen (Sowjetunion, DDR. etc.)...  das ist immer die gleiche Geisteshaltung ... und jetzt wieder.
Das Gemälde des englischen Meisters John William Waterhouse zeigt den griechischen Kämpfer Hylas: Der gutaussehende Jüngling ist umgeben von sieben nackten Frauen, wird von den unbekleideten Damen angehimmelt. Was womöglich gleich passieren wird, ist im Motiv nur angedeutet. Doch der Name des Gemäldes lässt wenig Raum für Interpretationen: "Hylas und die Nymphen" hat der Künstler, der das Bild 1896 vollendete, die Szene genannt. Wegen der Darstellung der Frauen darin hat die Manchester Art Gallery das Gemälde temporär aus seiner Ausstellung entfernt. Damit will das Museum eine Debatte über Sexismus in der Kunst auslösen. Wie soll mit Bildern umgegangen werden, in denen Frauen womöglich als verfügbares Sexobjekt von Männern dargestellt werden?
Was ist das für eine dumme Welt, in der wir leben? Wenn man Dinge nicht mehr in ihrem geschichtlichen Kontext belassen kann, und akzeptieren kann, dass es nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten andere Weltanschauungen gegeben hat, durchaus sehr viele, die man heute nicht mehr teilen will, sondern, dass es durchaus auch heute noch unterschiedliche Weltanschauungen gibt. Laut dem Feminismus-Faschismus darf es aber nur EINE, sozusagen kanonische Sicht der Dinge geben, in der die Frau vom Mann unterdrueckt wird. Seltsamerweise damit das sexistische Klischee befoerdern, dass die Frau schwaecher als der Mann ist. Denn ansonsten koennte der sie ja nicht erfolgreich unterdruecken. Wenn Leute anfangen, Kunstwerke zu zensieren, dann werden morgen Menschen gemassregelt. Das war schon immer so. Irgendwann wird die erste Feministin fordern, diese Kunstwerke nicht nur abzuhaengen, sondern zui zerstoeren, denn nur so kann ja garantiert werden, dass die falsche Botschaft nicht weiter in die Zukunft tradiert wird. Wenn man anfaengt, Kunstwerke zu zerstören, dann ist der Zustand des Faschismus auch erreicht. In Wirklichkeit geht es nicht um Gleichberechtigung. Es geht darum, dass einige Frauen bestimmen wollen, was alle zu denken haben.

(siehe STERN)

Donnerstag, 1. Februar 2018

01.02.2018 - Denkverbot



Feminismus-Faschismus
Hysterische Menschen aus der viktorianischen Zeit sind  wieder unterwegs ... zunächst gegen Nackte in der Kunst (Großbritannien), dann der Verbot von Alkohol (USA, Skandinavien), dann die falsche Religion oder Rasse (im Europa unter deutschen Besatzung), die Partei hat immer Recht - sonst Gulag oder erschießen (Sowjetunion, DDR. etc.)...  das ist immer die gleiche Geisteshaltung ... und jetzt wieder.
Das Gemälde des englischen Meisters John William Waterhouse zeigt den griechischen Kämpfer Hylas: Der gutaussehende Jüngling ist umgeben von sieben nackten Frauen, wird von den unbekleideten Damen angehimmelt. Was womöglich gleich passieren wird, ist im Motiv nur angedeutet. Doch der Name des Gemäldes lässt wenig Raum für Interpretationen: "Hylas und die Nymphen" hat der Künstler, der das Bild 1896 vollendete, die Szene genannt. 

Wegen der Darstellung der Frauen darin hat die Manchester Art Gallery das Gemälde temporär aus seiner Ausstellung entfernt. Damit will das Museum eine Debatte über Sexismus in der Kunst auslösen. Wie soll mit Bildern umgegangen werden, in denen Frauen womöglich als verfügbares Sexobjekt von Männern dargestellt werden?
Was ist das für eine dumme Welt, in der wir leben? Wenn man Dinge nicht mehr in ihrem geschichtlichen Kontext belassen kann, und akzeptieren kann, dass es nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten andere Weltanschauungen gegeben hat, durchaus sehr viele, die man heute nicht mehr teilen will, sondern, dass es durchaus auch heute noch unterschiedliche Weltanschauungen gibt. 

Laut dem Feminismus-Faschismus darf es aber nur EINE, sozusagen kanonische Sicht der Dinge geben, in der die Frau vom Mann unterdrueckt wird. Seltsamerweise damit das sexistische Klischee befoerdern, dass die Frau schwaecher als der Mann ist. Denn ansonsten koennte der sie ja nicht erfolgreich unterdruecken. 
Wenn Leute anfangen, Kunstwerke zu zensieren, dann werden morgen Menschen gemassregelt. Das war schon immer so. Irgendwann wird die erste Feministin fordern, diese Kunstwerke nicht nur abzuhaengen, sondern zui zerstoeren, denn nur so kann ja garantiert werden, dass die falsche Botschaft nicht weiter in die Zukunft tradiert wird. 
Wenn man anfaengt, Kunstwerke zu zerstören, dann ist der Zustand des Faschismus auch erreicht. In Wirklichkeit geht es nicht um Gleichberechtigung. Es geht darum, dass einige Frauen bestimmen wollen, was alle zu denken haben.

Mittwoch, 31. Januar 2018

31.01.2018 - Demokratie

Ist die SPD undemokratisch?
In Deutschland gilt: Jeder einzelne Abgeordnete ist Vertreter des ganzen Volkes. Er ist so gut wie immer Mitglied einer Partei, nur so kommt man in der Praxis ins Parlament, muss aber nicht sein – aber er ist in seinen Entscheidungen absolut frei. Ein Mitgliedervotum seiner Partei kann ihn nicht binden, sosehr dieses Instrument als Drohkulisse aufgebaut wurde. Das ist nämlich genau sein Zweck: Druck erzeugen. Siehe. DDR oder Sowjetunion.
Aber Druck hat in einer freiheitlichen Demokratie nichts zu suchen. Auch Anhänger der direkten Demokratie müssten sich gegen solche Spielchen wehren. Das Grundgesetz und die Landesverfassungen sehen vor, dass das Volk seinen Willen in Wahlen und Abstimmungen zum Ausdruck bringt. Die Regierungsbildung ist die Folge einer Wahl.
Die SPD kann sich für Abstimmungen zu allen möglichen Sachfragen einsetzen, über die dann alle Bürger abstimmen können. Hier aber werden auch ihre alten Mitglieder, die schon Diktaturen erlebt haben, mit einem systemfremden Coup konfrontiert, der als Happening daherkommt.
Das ohnehin in der Praxis nicht ganz so freie Mandat jedes einzelnen Abgeordneten wird so zu einem imperativen – und der Parlamentarier zum Vollstrecker des Parteiwillens. Das ist verfassungswidrig!!!! (siehe auch FAZ)

Dienstag, 30. Januar 2018

30.01.2018 - Antisemitisch



Als meine Familie 1960 nach Heilbronn zog, da fragte eine alte Heilbronnerin – eine Nachbarin meine Mutter in einem netten Gespräch, „Sind Sie evangelisch oder katholisch?“

Obwohl meine Eltern nie in die Kirche gingen, sagte meine Mutter verlegend, „Wir sind evangelisch“.

„Das ist gut, Heilbronn ist immer schon evangelisch“, stellte triumphierend die Nachbarin, „katholisch wäre schlimm – katholisch ist schlimmer als jüdisch“.

Ich war sehr erschrocken. Ich war als einiges Mitglied der Familie seit meinem fünften Lebensjahr sonntags in die Kirche gegangen, dank der Nachbarin, die Witwe Berta Franz, in meiner Heimat Grimmen/Meck-Pomm, die mich für die Christenheit gerettet hatte.

Erst ging ich jeden Sonntag sehr gern in den Normal-Gottesdienst, weil der lutherische Gottesdienst feierlich,   später in den Kinder-Gottesdienst … von meinem 14. Lebensjahr wechselnd in die den katholischen und evangelischen Gottesdienst.  Weil ich nicht wusste, welche der richtige Kirche für mich ist.

Nachdem ich beim evangelischen Kirchentag 1969 war, bin ich aus der evangelischen Kirche austritt. Das war nicht meine Kirche. Nach Jahrzehnten wurde katholisch – und bin es heute noch – mit Begeisterung.

Heilbronn war immer antisemitisch und anti-katholisch. Der Rat der Stadt Heilbronn war streng protestantisch – und antisemitisch. Da hatte die alte Nachbarin in ihrer Naivität Recht.

Bis 1830 durften in Heilbronn über 300 Jahren Juden nicht wohnen. Das war das Gesetz der Protestanten in Heilbronn. Und der Antisemitismus dauerte weit über das Jahr 1945 hinaus. Und ist heute noch spürbar.

Montag, 29. Januar 2018

29.01.2018 - Blockpartei


Freie Abgeordnete

Bei den sozialistischen Parteien in Deutschland sind die Abgeordneten nicht frei – sie sind dem Befehl der Partei unterworfen. Siehe jetzt die SPD. Bei den Sozis hat sich dieses Verhalten einer Parteidiktatur immer schon eingeschlichen. Und seit die Angela Merkel die CDU führt, ist die Union zur Blockpartei mutiert.

Das freie Mandat der Mitglieder des Deutschen Bundestages ist bundesverfassungsrechtlich durch Art. 38 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz (GG) verankert: „Die Abgeordneten sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Dies spricht den Abgeordneten des Bundestages von einer Bindung an Aufträge und Weisungen (etwa der eigenen Partei oder einer anderen Gruppe, zum Beispiel der Wähler in seinem Wahlkreis) bei seiner Entscheidungsfindung frei.

Bei Thomas Strobl, nicht Abgeordneter im baden-württembergische Landtag, aber CDU-Parteivorsitzender im Ländle, sind die CDU-Abgeordneten im Stuttgarter Landtag sozusagen ein „Feind“ im eigenen Lager. Die  Entscheidungen der Unions-Abgeordnete sind ihm ein Gräuel. Deren Diskussionen auch. Kolportieren Korrespondenten …

Entscheidungen (siehe undemokratische Wahl-Koalitionspapiere) mit den Grünen ist ihm lieber als die einstimmigen Entschlüsse seiner christdemokratischen Fraktion.

Die sozialistische Parteivorsitzende Merkel wirkt auch am Neckarstrand. DDR2 mit ihren Blockparteien lässt grüßen…

Sonntag, 28. Januar 2018

28.01.2018 - Uppercrust

Victorianische Zeit

„Das sind kleine Pipi-Schauspielerinnen, die sich wichtigmachen wollen, weil es gerade in ist, MeToo zu sagen», warf Steeger den Frauen vor. Sie habe Wedel, mit dem sie eine längere Zeit zusammen war, nie sexuell aggressiv erlebt. «Im Gegenteil, er war reizend, charmant und galant.» Zwischen den beiden sei erst mehr gelaufen, als sie das gewollt habe. «Ich wurde von anderen Männern sechs Mal vergewaltigt. Mit Doktor Wedel hatte ich die schönste Zeit.“ ...

Es gibt bestimmte Männer und Frauen, die phantasieren von Belästigungen und Vergewaltigungen, deren Taten längst verjährt sind oder deren "Täter" schon lange tot sind  … ohne jeglichen Beweis … und dafür sehr viel  Geld fordern (von Theatern, Schulen, Kirchen, etc.) ...

Wir haben einen victorianische Zeit - eine grünsozialistische Gouvernanten-Zeit… wie vor dem ersten Weltkrieg … dekadent … und die Uppercrust ist unendlich reich ... baut sich Paläste … und der Staat … wie damals …

Wirkliche Taten (Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungen, etc.) werden dann von gewissen politischen Erklärern klein geredet ... weil diese Wahrheit nicht in die politische Landschaft passt. Dabei stehen die Familien als Ort dieser Verbrechen an erster Stelle, Freundschaften bzw. Bekanntschaften (schwule Männer können davon Liedern singen, wenn sie von sogenannten Freundinnen belästigt oder vergewaltigt werden ...)

31.12.2018 - Mäuseloch

Schämen Pech gehabt ... Sie wollten alle den Top-Journalisten aus dem SPIEGEL loben und ver-preisen. ... "Nach BILD-Recherchen kassiert...